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Verkaufsfertige Bäume auf dem Weg zur Verladung

Sehr geehrte Damen und Herren,


der Herbst macht Spaß!
Und auch die viele Arbeit, die er mit sich bringt macht Spaß! Da ist viel Energie und Dynamik in diesem milden Herbst. Auch unsere Bäume sind sprichwörtlich in Fahrt. Die Jungbäume kommen, werden auf ihre Karriere als Clasen-Baum vorbereitet und die verkaufsfertigen Containerbäume verlassen die Quartiere. Auf dem Verladehof kreuzen sich ihre Wege mit all den anderen Pflanzen, die kommissioniert und verladen werden. Die Arbeitstage sind lang und mitunter anstrengend - und doch: es macht Spaß!

Könnte man es fragen, dem öffentlichen Grün käme das Wort "Spaß" wohl kaum in den Sinn, denn seine Existenz ist durch eine lange Liste unterschiedlichster Stressfaktoren erschwert. Ganz oben auf der Liste, und das ausgerechnet in den verdichteten und versiegelten Großstädten, steht der vermutlich aggressivste Schädling: die angeblich klamme kommunale Kasse! 
Private Initiativen, Förderer und Vereine versuchen mit viel Engagement diesem Phänomen entgegenzuwirken. Natürlich mit Geld, gesammelt oder gespendet, aber auch mit viel Öffentlichkeitsarbeit um bei Bevölkerung und Politik auf die notwendigen Maßnahmen aufmerksam zu machen.
Auch wenn es dabei nur Baum für Baum geht, es sind alles unterstützenswerte Leuchtturmprojekte von Initiativen, die bereit sind Verantwortung für die Gestaltung unseres Lebensumfeldes zu übernehmen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Erfolg bei der Arbeit!

Dirk Clasen & Mark Schneekloth


Eine Million für Bäume

Der "1 Million-Spender-Baum", eine Linde von Clasen & Co
Berlin braucht Bäume! Aber das klappt offensichtlich nicht ohne die Initiative der Bevölkerung. Sechs Jahre nach dem Start der "Stadtbaum-Kampagne Berlin" hat die von Privatpersonen, Unternehmen und Vereinen aufgebrachte Spendensumme die Millionenmarke geknackt. Zu diesem Anlass wurde am 6. November öffentlichkeitswirksam der "1 Millionen-Spender-Baum" im Miltenberger Weg gepflanzt. Ausgeführt hat das die Berliner Firma Grünblick mit einer ALLEEGRO® Linde von Clasen & Co.

Ulmen - aus Liebe

Ausriss Hamburger Wochenblatt
"Ulmen für Hamburg" ist ein Projekt der "Live to Love Foundation", einem internationalen Netzwerk, das sich, neben vielem anderen, zum Ziel gesetzt hat, überall auf der Welt mit der Pflanzung von Bäumen dem Raubbau an der Natur etwas entgegenzusetzen. Mit großzügiger Unterstützung der Fielmann AG und den RESISTA® Ulmen von Clasen & Co sind im vergangenen Jahr bereits über 60 Bäume in der Hansestadt gepflanzt worden. 

Trockenstress gut vertragen


Den Trockenstress dieses Sommers haben nur ganz wenige Baumsorten robust weggesteckt. Dazu hat Klaus Körber, der sich insbesondere mit seinen Untersuchungen zu Gehölzen in Zeiten des Klimawandels einen Namen machte, nun eine Liste mit seinen individuellen Einschätzungen erstellt, und seine Beobachtungen stichwortartig wiedergegeben. Diese Liste finden Sie hier...
Wir haben die dort aufgeführten Sorten mit unserem Sortiment an Containerbäumen abgeglichen und waren nicht wirklich überrascht, dass unsere RESISTA® Ulmen bestens beurteilt wurden. Aber auch eine ganze Menge mehr Sorten, die wir in unserem ALLEEGRO® Containersystem produzieren, finden sich auf der Liste:
Hier die ermittelte Schnittmenge zum Anklicken:
Acer campestre 'Elsrijk' Alnus spaethii
Crataegus lavallei 'Carrierei'Fraxinus angustifolia 'Raywood'
Ginkgo biloba Gleditsia triacanthos 'Skyline'
Ostrya carpinifolia Quercus cerris
Quercus robur Sorbus thuringiaca 'Fastigiata'
Tilia tomentosa 'Brabant' Ulmus RESISTA® 'Rebona'
Ulmus RESISTA® 'New Horizon'

Gehölze werden knapp - ist das wahr?

Mark Schneekloth bleibt gelassen
Der BdB schlägt Alarm: "Hochwertige Gehölze werden knapp!" - Stimmt das?
Dazu befragt, meinte Mark Schneekloth: "Das ist wohl etwas zu hoch aufgehängt. Klar gibt es ein paar Engpässe wegen der klimatischen Jahreshistorie aber zumindest für uns zeigt sich das Ganze bei Weitem nicht so dramatisch. Immerhin bedienen wir ein Großteil unseres Sortimentes aus der eigenen Pflanzenproduktion. Und weil das Containerpflanzen sind, bleiben wir weitgehend unabhängig von den witterungsbedingten Qualitäts- und Mengenschwankungen."

Die neue Generation Containerbäume entsteht

8000 erstklassige Jungbäume werden von unseren Gärtnern für die Kultivierung in unserem ALLEEGRO® System vorbereitet. Im März des kommenden Jahres folgt dann noch ein zweiter Schwung. Die wurzelnackten Jungbäume bekommen noch vor dem Topfen den ersten Erziehungsschnitt an Krone und Wurzelwerk. Das sind nur die ersten grundlegenden Voraussetzungen für genau die qualitativ hochwertige Homogenität, die sie später auszeichnen werden. Nach dem Topfen geht es in die Pflanzenquartiere. Während die anderen dort Platz machen und an unsere Kunden verschickt werden, startet die nächste Generation ALLEEGRO® Bäume ihre zweijährige Kultivierung im Container.


Zwei Monate nach Lieferung gepflanzt

Göteborg: die neue Achterbahn vor der Begrünung
Am Ende des Frühlings waren noch immer nur die Stelen des neuen Projekts im Göteborger Liseberg-Park grün. Obwohl rechtzeitig bestellt und pünktlich im April geliefert, blieben fast alle Pflanzen der immerhin 4 LKW-Ladungen noch sehr lange ungepflanzt. Zu den baulichen Verzögerungen kam dann noch der, wir erinnern uns, auch in Schweden extrem trockene Sommer. So wurde mit der Begrünung des Achterbahn-Umfeldes erst Ende Juni begonnen.
Fast zwei Monate später! Das ist schon eine recht außergewöhnliche Maßnahme. Aber der Erfolg gibt dem Team des Liseberg-Parks recht. Sie haben alle Pflanzen durch den vorbildlich fachgerechten Einschlag und eine ausreichende Bewässerung der Ballen und Kronen schadlos durch den Sommer gebracht! Der Aufwand ist bei einer solchen Menge Pflanzen nicht unerheblich und der Erfolg ist abhängig von deren erstklassiger Qualität. Alle Pflanzen, darunter Tsuga canadensis, Pinus nigra ssp. nigra, Betula pendula, Quercus rubra, Malus sargentii als Hecke, Hedera hibernica haben das Lagern auch bei den Extremtemperaturen gut überstanden und sich nach der Pflanzung erfolgreich etabliert.

Feuriges Recycling

Es sollen wohl mehr als 1 Milliarde Tonnen Chlorophyll sein, die am Ende eines jeden Jahres aus der Natur verschwinden! Während wir uns zum Ende der Vegetationsperiode am herbstlichen Farbenspektakel erfreuen, sind wir Zeugen eines gigantischen Recyclingprozesses. Der Baum nimmt sich, bevor er in die Winterruhe geht, genau das aus den Blättern zurück, was er zu Beginn der nächsten Vegetationsperiode dringend benötigt. Er zerlegt das Chlorophyll und die Proteine in ihre Bausteine und lagert die stickstoffhaltigen Komponenten in den dickeren Ästen, in Stamm und Wurzel bis zum Frühling ein. Was übrig bleibt, ist für die Pflanze wertlos und segelt zur Kompostierung zu Boden.
Die oben abgebildete Pflanze betreibt ihr Recycling besonders nuanciert. Als Baum oder Großstrauch bekommt sie vor dem Laubfall ein sehr lebendiges, flirrendes, grün-rot-gelbes Blattwerk.

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Geschäftsführer:
Dirk Clasen und Mark Schneekloth

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